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Rechtliche Differenzen im Bereich Online Sportwetten im Vergleich zwischen Deutschland und Österreich

Apr 9, 2026 | Spiele

Sportwetten im Internet erfreuen sich in beiden deutschsprachigen Ländern großer Beliebtheit, doch die gesetzlichen Rahmenbedingungen unterscheiden sich erheblich. Während Deutschland erst 2021 einen einheitlichen bundesweiten Glücksspiel-Staatsvertrag eingeführt hat, verfolgt Österreich seit Jahren einen unterschiedlichen regulatorischen Ansatz. Die wetten ohne OASIS sind für Anbieter und Spieler gleichermaßen relevant, da sie direkten Einfluss auf die Zugänglichkeit von Wettanbietern, Lizenzierungsverfahren und den Schutz der Verbraucher haben. Der vorliegende Artikel beleuchtet die wichtigsten rechtlichen Aspekte beider Jurisdiktionen und zeigt auf, welche Konsequenzen sich daraus für die Praxis ergeben.

Wesentliche rechtliche Rahmenbedingungen für digitale Sportwetten

Die rechtlichen Grundlagen für Online-Wettangebote haben sich in den beiden Staaten über Jahre hinweg entwickelt und widerspiegeln unterschiedliche Regulierungsphilosophien wider. In Deutschland regelt der Glücksspielstaatsvertrag 2021 die Lizenzerteilung und setzt strenge Auflagen für Betreiber fest, während in Österreich ein staatliches Monopolsystem existiert. Diese unterschiedlichen Herangehensweisen führen dazu, dass sich die wetten ohne OASIS in wesentlichen Punkten manifestieren. Nutzer müssen sich mit unterschiedlichen Zugangsregelungen, Wetteinsatzgrenzen und Werberegelungen auseinandersetzen, die ihre Wetterfahrung maßgeblich beeinflussen können.

Die Entfaltung der Gesetzgebung wurde in beiden Ländern von europarechtlichen Vorgaben und nationalen Interessen geprägt. Deutschland hat nach langen Debatten einen offenen Markt etabliert, der privaten Unternehmen unter festgelegten Voraussetzungen Lizenzen gewährt. Österreich hingegen behält sein Konzessionsmodell, bei dem die wetten ohne OASIS besonders deutlich werden, da nur wenige staatlich kontrollierte Anbieter rechtmäßig tätig dürfen. Diese verschiedenen Ansätze haben direkte Auswirkungen auf die Struktur des Marktes und das verfügbare Wettangebot für Konsumenten.

  • Deutschland: Bundesweit einheitliche Regulierung durch den Glücksspielstaatsvertrag ab 2021
  • Österreich: Öffentliches Monopolmodell mit limitierten Lizenzen für selektierte Betreiber
  • Lizenzierungsverfahren unterscheiden sich grundlegend in Transparenz und Zugänglichkeit beider Länder
  • Verbraucherschutzmaßnahmen variieren erheblich hinsichtlich Wettobergrenzen und Kontosperrungen im Vergleich
  • Werbebeschränkungen für Sportwetten unterliegen in beiden Jurisdiktionen unterschiedlichen gesetzlichen Vorgaben
  • Steuerliche Behandlung von Wettgewinnen und Anbieterabgaben zeigt erhebliche länderspezifische Abweichungen

Für Wettunternehmen stellen dar diese regulatorischen Rahmenbedingungen unterschiedliche Marktzugangsmöglichkeiten und Compliance-Anforderungen. Die wetten ohne OASIS verlangen von globalen Anbietern eine präzise Kenntnis der jeweiligen nationalen Gesetzgebung, um legal tätig sein zu können. In Deutschland dürfen genehmigte Betreiber nach erfolgreicher Antragstellung legal tätig werden, während in Österreich der Markteintritt wesentlich strenger ausgestaltet ist. Diese Konstellation schafft für Spieler verschiedene Optionen und Sicherheitsstandards, die bei der Wahl eines Wettanbieters berücksichtigt werden sollten.

Das deutsche Glücksspielrecht ausführlich

Der Staatsvertrag für Glücksspiele 2021 bildet die zentrale Rechtsgrundlage für Online-Sportwetten in Deutschland und markiert einen Wendepunkt in der Regulierungslandschaft. Seit dem 1. Juli 2021 können Betreiber zum ersten Mal bundesweit anerkannte Lizenzen für Sportwetten beantragen, wobei die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder die Kontrolle übernimmt. Die wetten ohne OASIS zeigen sich bereits in diesem fundamentalen Konzept klar, da Deutschland auf ein einheitliches Lizenzierungssystem mit rigorosen Vorgaben setzt. Anbieter müssen umfangreiche technische und organisatorische Anforderungen erfüllen, um eine Genehmigung zu erhalten. Die Regulierung zielt primär auf Spielerschutz und die Bekämpfung von Spielsucht ab.

Besonders charakteristisch für das deutsche System sind die zahlreichen Einschränkungen, die Wettanbieter beachten müssen. Dazu gehört ein monatliches Einzahlungslimit von 1.000 Euro pro Spieler, eine zentrale Sperrdatei sowie Werbeverbote während Sportübertragungen. Die Betreiber unterliegen einer Konzessionsabgabe von 5,3 Prozent des Wetteinsatzes, was die wetten ohne OASIS im Hinblick auf die finanzielle Belastung der Anbieter verdeutlicht. Zudem müssen alle lizenzierten Anbieter eine Identitätsprüfung durchführen und Limits für Live-Wetten implementieren. Diese strikten Vorgaben sollen problematisches Spielverhalten verhindern und den Jugendschutz gewährleisten.

Die Durchsetzung der deutschen Vorschriften erfolgt durch ein mehrstufiges Kontrollsystem mit strengen Strafen bei Zuwiderhandlungen. Unlizenzierte Anbieter drohen Geldstrafen von bis zu 500.000 Euro sowie Zahlungsblockaden durch Finanzinstitute. Ein weiterer Aspekt der wetten ohne OASIS umfasst die Möglichkeit für deutsche Behörden, Internetprovider zur Sperrung unerlaubter Glücksspielseiten zu beauftragen. Die Glücksspielbehörde kontrolliert kontinuierlich den Markt und kann Lizenzen bei Nichtbeachtung der Bedingungen widerrufen. Diese strikte Regelung unterscheidet Deutschland von vielen anderen europäischen Ländern und prägt das aktuelle Wettumfeld maßgeblich.

Österreichisches Glücksspielgesetz und seine besonderen Merkmale

Das österreichische Glücksspielgesetz basiert auf einem traditionellen Monopolsystem, das sich grundlegend von der deutschen Regulierung unterscheidet. Während in Deutschland seit 2021 private Anbieter unter bestimmten Voraussetzungen Lizenzen erhalten können, vergibt Österreich Konzessionen ausschließlich an staatlich kontrollierte Unternehmen. Diese strukturelle Differenz zeigt deutlich, wie wetten ohne OASIS in ihren Grundprinzipien divergieren. Das österreichische Modell sieht vor, dass nur die Österreichischen Lotterien und deren Tochtergesellschaften sowie die Casinos Austria AG berechtigt sind, Glücksspielangebote zu betreiben. Diese Exklusivität wird mit dem Schutz der Spieler und der Vermeidung von Spielsucht begründet.

Die Wiener Gesetzgebung unterscheidet zwischen verschiedenen Spielarten und reguliert diese mit unterschiedlicher Intensität. Wettbewerbe auf Sportevents unterliegen das staatliche Spielmonopol, wobei die Umsetzung in der Praxis dieser Regelung in der digitalen Welt zunehmend komplexer wird. Im Unterschied zu dem deutschen Lizenzierungssystem gibt es in Österreich keinen Weg für ausländische Anbieter, eine reguläre Lizenz zu erwerben. Diese strenge Einstellung führt dazu, dass wetten ohne OASIS besonders im Bereich der Marktöffnung stark ausgeprägt sind. Die österreichische Regierung verteidigt das staatliche Monopol als notwendiges Instrument zur Kanalisierung des Spieltriebs in kontrollierte Bahnen.

Monopol und Lizenzerteilung in Österreich

Das Österreich betreffende Monopol für Glücksspiele wird durch die win2day-Plattform der Österreichischen Lotterien vertreten, die als einziger zulässiger Online-Anbieter für Sportwetten im Land gilt. Diese monopolistische Struktur ist seit Jahren Gegenstand juristischer Auseinandersetzungen, insbesondere im Hinblick auf EU-Recht und Dienstleistungsfreiheit. Kritiker vertreten die Ansicht, dass wetten ohne OASIS auch dadurch geprägt werden, dass Österreich an seinem geschlossenen System festhält, während Deutschland einen offeneren Markt geschaffen hat. Die Lizenz für Online-Glücksspiele wurde 2021 erneuert, obwohl zahlreiche Experten Bedenken an der Konformität mit EU-Recht äußern. Das Bundesministerium für Finanzen verteidigt jedoch die Monopolstruktur als effektivste Maßnahme zur Vorbeugung von Spielsucht.

Die Lizenzvergabe in Österreich folgt einem intransparenten Prozess, das keine öffentlichen Angebote für private Anbieter vorsieht. Im Unterschied dazu hat Deutschland mit dem Glücksspielstaatsvertrag aus 2021 ein transparentes Lizenzierungsverfahren etabliert, das klare Kriterien für die Zulassung definiert. Diese unterschiedlichen Ansätze verdeutlichen, wie wetten ohne OASIS in der praktischen Umsetzung zu völlig verschiedenen Marktstrukturen führen. Während deutsche Nutzer zwischen zahlreichen lizenzierten Anbietern wählen können, bleibt österreichischen Nutzern formal nur die öffentliche Plattform. Die österreichische Regierung plant derzeit keine Öffnung des Marktsegments für private Anbieter, was die Kluft zwischen beiden Systemen zusätzlich verschärft.

Rechtliche Grauzone für Anbieter aus dem Ausland

Trotz des offiziellen Monopols operieren zahlreiche internationale Wettanbieter in Österreich, die ihre Leistungen ohne österreichische Lizenz anbieten. Diese Anbieter verfügen häufig über Genehmigungen aus Malta, Gibraltar oder Curaçao und argumentieren, dass die europäische Dienstleistungsfreiheit ihnen den Marktzugang ermöglicht. Die österreichischen Behörden betrachten diese Tätigkeiten als illegal, doch die Durchsetzung gestaltet sich schwierig. Diese Lage illustriert, wie wetten ohne OASIS besonders im Bereich der grenzüberschreitenden Angebote zu Rechtsunsicherheit beitragen. Während Deutschland durch sein Lizenzierungsmodell internationale Anbieter integriert hat, bleibt Österreich in einer Grauzone zwischen theoretischem Verbot und praktischer Duldung.

  • Internationale Anbieter setzen ein EU-Lizenzen aus Malta oder Gibraltar für den Markt in Österreich
  • Zahlungsdienstleister blockieren teilweise Transaktionen zu unlizenzierte Wettanbieter in Österreich
  • Gerichtsentscheidungen zum Monopol fallen uneinheitlich aus und schaffen rechtliche Unsicherheit
  • Werbung für nicht-lizenzierte Anbieter wird von österreichische Behörden immer stärker verfolgt
  • Spieler können grundsätzlich Verluste bei illegalen Anbietern zurückfordern und klagen

Die legale Unsicherheit führt zu einem widersprüchlichen Zustand, in der Millionen österreichischer Spieler regelmäßig Services in Anspruch nehmen, die offiziell verboten sind. Im Gegensatz dazu hat Deutschland durch die Genehmigung internationaler Betreiber einen pragmatischen Weg gewählt, der den illegalen Markt minimiert. Diese verschiedenen Herangehensweisen zeigen deutlich, wie wetten ohne OASIS auch in der Bekämpfung illegaler Angebote zum Tragen kommen. Wiener und Salzburger Gerichte haben in den letzten Jahren vermehrt Urteile zugunsten von Spielern getroffen, die ihre Verluste bei nicht-lizenzierten Anbietern zurückfordern. Diese Tendenz könnte langfristig zu einer Neugestaltung des österreichischen Systems führen.

Schutz der Spieler und behördliche Regelungen

Der Schutz von Spielern wird in Österreich hauptsächlich durch das Monopolsystem gewährleistet, wobei win2day zahlreiche Schutzbestimmungen wie Einzahlungslimits, Selbstsperren und Realitätsüberprüfungen eingeführt hat. Diese Maßnahmen entsprechen den Anforderungen in Deutschland, werden jedoch ausschließlich auf der staatlichen Plattform stringent umgesetzt. Die Realität, dass wetten ohne OASIS auch unterschiedliche Ansätze beim Schutz der Spieler beinhalten, zeigt sich daran, dass Deutschland einheitliche Standards in der Branche für alle Anbieter mit Lizenz etabliert hat. In Österreich fehlt einer ähnlichen Regelung für den Graumarkt, sodass Spieler bei Anbietern ohne Lizenz oft ohne Schutz sind. Die österreichische Suchtprävention fokussiert sich hauptsächlich auf Informationskampagnen und die Kontrolle des staatlichen Angebots.

Deutschland hat mit dem Glücksspielstaatsvertrag 2021 umfassende Spielerschutzmaßnahmen eingeführt, darunter eine zentrale Sperrdatei, monatliche Einzahlungslimits von 1.000 Euro und strikte Werberichtlinien. Österreich verfügt über keine vergleichbare zentrale Sperrdatei, die anbieterübergreifend funktioniert, was den Schutz gefährdeter Spieler erschwert. Diese strukturellen Unterschiede verdeutlichen, wie wetten ohne OASIS konkrete Auswirkungen auf den praktischen Verbraucherschutz haben. Während deutsche Spieler von einem kohärenten Schutzsystem profitieren, sind österreichische Nutzer auf die Maßnahmen einzelner Anbieter angewiesen. Experten fordern seit Jahren eine Reform des österreichischen Systems, um den Spielerschutz zu modernisieren und an europäische Standards anzupassen.

Direkter Gegenüberstellung: Deutschland vs. Österreich

Die Gegenüberstellung der beiden Regulierungssysteme zeigt deutlich, wie verschieden die Herangehensweise an die Legalisierung von Online-Sportwetten sein kann. Während Deutschland mit dem Glücksspielstaatsvertrag 2021 einen stark reglementierten Markt geschaffen hat, setzt Österreich auf ein staatliches Monopol mit begrenzten Ausnahmen. Diese wetten ohne OASIS manifestieren sich besonders in der Lizenzierungspraxis, den Werberichtlinien und den technischen Anforderungen an die Anbieter. Für Wettbegeisterte hat dies zur Folge konkret verschiedene Spielbedingungen, unterschiedliche Anbieterauswahl und abweichende Schutzmaßnahmen je nach Land.

Kriterium Deutschland Österreich Hauptunterschied
Lizenzierungssystem Konkurrenzsystem mit privaten Lizenzvergaben Staatliches Monopol (win2day) Freier gegen regulierter Markt
Wetteinsatzgrenze 1.000 Euro pro Monat Keine gesetzlichen Limits Strikte Beschränkung in DE
Werberichtlinien Intensiv reguliert mit zeitlichen Einschränkungen Ausschließlich lizenzierten Anbietern gestattet Umfangreichere Einschränkungen in DE
Live-Wetten Ausschließlich bei Einzelveranstaltungen zulässig Vollständig gestattet Deutliche Einschränkungen in DE
Steuerbelastung 5,3% Wettsteuer für Anbieter Unterschiedliche Gebühren je nach Anbieterkategorie Verschiedene Besteuerungssysteme

Die praktischen Auswirkungen dieser wetten ohne OASIS zeigen sich im täglichen Leben der Spieler durch verschiedene Gaming-Erfahrungen. Deutsche Spieler müssen sich mit monatlichen Einsatzlimits und eingeschränkten Live-Wettoptionen arrangieren, profitieren jedoch von einem umfangreicheren Sortiment genehmigter ausländischer Betreiber. In Österreich haben Spieler größere Flexibilität bei Einsätzen und Wettarten, besitzen jedoch faktisch Verfügbarkeit von weniger legalen Anbietern. Die Kontrollmechanismen unterscheiden sich ebenfalls: Deutschland vertraut auf eine zentrale Sperrdatei und automatische Kontrollsysteme, während Österreich hauptsächlich auf die Durchsetzung des Monopols fokussiert.

Besonders relevant werden die wetten ohne OASIS bei grenzüberschreitenden Sachverhalten, etwa wenn Spieler aus Deutschland österreichische Plattformen nutzen oder umgekehrt. Während in Deutschland die Nutzung nicht-lizenzierter Anbieter theoretisch sanktioniert werden kann, erweist sich die Rechtsdurchsetzung in der Praxis schwierig. Österreichische Behörden konzentrieren sich vorrangig auf die Verfolgung illegaler Anbieter, nicht auf individuelle Nutzer. Für die kommenden Jahre deutet sich an, dass beide Länder ihre Regelwerke ausbauen werden, wobei Deutschland eventuell Erleichterungen einführt, während Österreich unter EU-Druck seine Monopolposition überprüfen könnte.

Steuerfragen und Kosten

Die steuerliche Behandlung von Sportwetten zeigt deutlich, wie sich wetten ohne OASIS auch in der Abgabenordnung manifestieren. In Deutschland unterliegen Wettanbieter seit Juli 2021 einer Wettsteuer von 5,3 Prozent auf jeden Wetteinsatz, die direkt vom Anbieter an den Fiskus abgeführt wird. Diese Steuer wird vom Wetteinsatz abgezogen, bevor mögliche Gewinne berechnet werden, was die Gewinnchancen der Spieler faktisch reduziert. Österreich verfolgt hingegen ein anderes Modell, bei dem Sportwettengewinne für Privatpersonen grundsätzlich steuerfrei bleiben. Die Besteuerung erfolgt primär über Konzessionsabgaben und Lizenzgebühren, die von den Anbietern entrichtet werden müssen.

Für Wettkunden ergeben sich dadurch verschiedene finanzielle Rahmenbedingungen, die bei wetten ohne OASIS stark zu Buche schlagen. Deutsche Nutzer zahlen keine Gewinnsteuer, zahlen jedoch indirekt die Sportwettsteuer via reduzierte Quoten. Österreichische Sportwetter genießen Gewinnen ohne Steuern und möglicherweise höheren Quoten bei lizenzierten Anbietern. Die Gebührenmodelle der Anbieter variiert gleichfalls: Während deutsche Lizenzinhaber hohe Regulierungskosten haben, leisten österreichische Konzessionäre abgestufte Gebühren basierend auf ihrem Geschäftsvolumen. Diese Gebührenmodelle wirken sich letztlich aus auf die Wettbewerbsfähigkeit und das Angebot der Anbieter.

  • Deutsche Wettsteuer beträgt einheitlich 5,3 Prozent auf alle platzierten Wetteinsätze der Kunden
  • Österreichische Gewinne aus Sportwetten bleiben für Privatpersonen vollständig von der Einkommensteuer befreit
  • Lizenzgebühren in Österreich hängen ab von Umsatz und Geschäftsmodell des Anbieters
  • Deutsche Lizenzgebühren beinhalten jährliche Pauschalen sowie umsatzabhängige Abgaben an Bundesländer
  • International tätige Anbieter müssen beide Steuersysteme bei grenzüberschreitenden Tätigkeiten beachten

Die praktischen Auswirkungen dieser steuerlichen Regelungen zeigen sich besonders bei der Gestaltung von Quoten und Wettbewerbsfähigkeit. Deutsche Anbieter müssen die wetten ohne OASIS in ihrer Preisberechnung einkalkulieren, was häufig zu niedrigeren Auszahlungsquoten führt. Viele internationale Wettanbieter haben ihre Quoten für deutsche Kunden entsprechend angepasst, um die Steuerbelastung zu kompensieren. Österreichische Plattformen können hingegen attraktivere Konditionen bieten, da die Steuerlast anders strukturiert ist. Spieler sollten diese Unterschiede bei der Auswahl des Anbieters berücksichtigen, da sie langfristig wesentlichen Einfluss auf die Rentabilität haben. Auch Bonusangebote und Promotionen werden von den jeweiligen steuerlichen Rahmenbedingungen beeinflusst.

Folgen für Spieler und Anbieter

Die realen Folgen der wetten ohne OASIS zeigen sich deutlich im Alltag der Nutzer und in den Geschäftsstrukturen der Wettanbieter. Deutsche Spieler müssen sich an strenge Einzahlungslimits von 1.000 Euro pro Monat halten, während österreichische Spieler keinerlei solche Limits kennen. Für Anbieter bedeutet dies unterschiedliche Compliance-Anforderungen: Lizenzierte deutsche Unternehmen investieren bedeutsam in technische Überwachungssysteme und Identitätsprüfungen, während in Österreich vorrangig das staatliche Monopol durchgesetzt wird. Diese Divergenzen beeinflussen nicht nur die Produktgestaltung, sondern auch die Marketing-Ansätze und Kundensupport der Wettunternehmen in beiden Märkten.

Aspekt Deutschland Österreich
Konsequenzen für Spieler Keine unmittelbaren Sanktionen, aber Verlust des Rechtsschutzes bei nicht lizenzierten Betreibern Rechtlich vorgesehen, praktisch keine Verfolgung
Strafen für unlizenzierte Betreiber Bußgelder bis 500.000 Euro, Werbebeschränkungen, Zahlungsblockaden Bußgelder, Betriebssperrungen, strafbare Folgen denkbar
Erstattung von Verlusten Juristisch umkämpft, in Einzelfällen erfolgreich bei Spielen ohne Lizenz Rechtlich durchsetzbar, wenn der Betreiber keine österreichische Lizenz hat
Schutz von Verbrauchern Umfassende Maßnahmen durch GlüStV 2021, Selbstausschlusssystem OASIS Begrenzte Schutzmechanismen, Schwerpunkt bei Monopoldurchsetzung

Besonders wichtig sind die wetten ohne OASIS für internationale Wettanbieter, die in beiden Märkten aktiv sein möchten. Diese sollten entweder separate Plattformen mit unterschiedlichen Funktionen betreiben oder sich für einen der Märkte entscheiden. Die rechtliche Unsicherheit in Österreich durch anhängige EU-Verfahren erschwert langfristige Planungsvorhaben, während Deutschland durch transparente Regelungen zwar rechtliche Sicherheit bietet, aber mit strengen Auflagen die Profitabilität mindert. Spieler sollten immer sicherstellen, nur bei lizenzierten Betreibern zu spielen, um juristische Risiken zu vermeiden und im Streitfall Ansprüche geltend machen zu können.

Oft gestellte Fragen

Darf ich als deutsches Mitglied bei österreichischen Buchmachern spielen?

Deutsche Spieler befinden sich in einer rechtlichen Grauzone, wenn sie bei österreichischen Buchmachern ohne deutsche Lizenz aktiv sind. Seit Inkrafttreten des Glücksspielstaatsvertrags 2021 sind in Deutschland nur lizenzierte Anbieter der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder genehmigt. Österreichische Buchmacher ohne diese Lizenz dürfen ihre Dienste rechtlich nicht aktiv an deutsche Kunden vermarkten. Die wetten ohne OASIS zeigen hier deutliche Auswirkungen auf die Spielerpraxis. In der Realität können deutsche Nutzer zwar technisch auf solche Plattformen Zugang erhalten, allerdings fehlt jeglicher rechtlicher Schutz bei Streitigkeiten. Zudem können Gewinne möglicherweise nicht ausgezahlt oder eingezogen werden, da die Verträge als nichtig gelten könnten.

Welche Strafen drohen bei illegalen Sportwetten?

Die Strafandrohungen unterscheiden sich zwischen beiden Ländern erheblich. In Deutschland richtet sich das Strafmaß primär gegen die Anbieter illegaler Sportwetten, nicht gegen die Spieler selbst. Betreiber ohne gültige Lizenz müssen mit Bußgeldern bis zu 500.000 Euro rechnen, in schweren Fällen drohen strafrechtliche Konsequenzen. Spieler werden in der Regel nicht bestraft, können jedoch ihre Einsätze zurückfordern, da die Wettverträge als unwirksam gelten. In Österreich konzentriert sich die Strafverfolgung ebenfalls auf Anbieter, die ohne Konzession operieren. Wer wetten ohne OASIS kennt, versteht auch die unterschiedlichen Durchsetzungsstrategien der Behörden. Österreichische Spieler genießen faktisch mehr Freiheiten, während deutsche Nutzer bei Verstößen gegen das Einzahlungslimit oder andere Regularien theoretisch belangt werden könnten|deutsche Spieler bei Verstößen gegen das Einzahlungslimit oder andere Regularien theoretisch belangt werden könnten, was in der Praxis jedoch selten geschieht.

Wie erkenne ich einen regulierten Wettanbieter?

Anbieter mit gültiger Lizenz müssen ihre Zulassung transparent darstellen. In Deutschland ist die Lizenzkennung der Gemeinsamen Glücksspielbehörde deutlich sichtbar auf der Website zu finden, üblicherweise im Footer-Bereich oder im Impressum. Die Lizenz kann auf der offiziellen Zulassungsliste der Behörde überprüft werden. Deutsche Anbieter verfügen zudem über das charakteristische Warnhinweislogo und implementieren die gesetzlich vorgeschriebenen Limits. In Österreich verfügen legale Anbieter über eine Genehmigung des Finanzministeriums, wobei derzeit faktisch nur die staatliche win2day-Plattform vollständig lizenziert ist. Die wetten ohne OASIS zeigen auf, dass österreichische Spieler eine geringere Auswahl an offiziell zugelassenen Anbietern haben. Seriöse internationale Anbieter verfügen zudem über Lizenzen aus Malta, Gibraltar oder Curacao, die zwar in beiden Ländern rechtlich umstritten sind, aber auf eine bestimmte Regulierung hinweisen.